Zeugnissorgen? So unterstützt du dein Kind richtig!

Zwei Mal im Jahr ist es soweit: Die Zeugnisse stehen an. Früher wurden sie oft als „Giftblätter“ bezeichnet, weil sie für einige Freude, für andere aber Stress und Enttäuschung bedeuten. Noten bewerten nur einen kleinen Ausschnitt der Fähigkeiten eines Kindes – doch was tun, wenn das Zeugnis nicht den Erwartungen entspricht?

3 wertvolle Tipps für Eltern

1. Bewahre Ruhe und atme durch

Bevor du das Zeugnis deines Kindes ansiehst, nimm dir einen Moment der Ruhe. Eine bewährte Methode ist die 4-7-8-Atmung:

  • 4 Sekunden einatmen

  • 7 Sekunden den Atem halten (nicht in der Schwangerschaft!)

  • 8 Sekunden ausatmen Wiederhole dies fünf Mal, um deine Emotionen zu regulieren und gelassener auf das Zeugnis zu blicken.

2. Stärke dein Kind mit positiven Worten

Egal, ob die Noten gut oder weniger erfreulich sind – dein Kind braucht deine Unterstützung. Nimm es in den Arm und vermittle ihm, dass es weit mehr ist als seine Schulnoten. Zeugnisse bewerten nur einen kleinen Teil der Persönlichkeit und Talente eines Kindes. Mach dir bewusst, was dein Kind sonst noch auszeichnet, und sprich ihm Mut zu.

3. Strukturen schaffen und Unterstützung suchen

  • Besprecht gemeinsam, welche Fächer gut laufen und wo Unterstützung nötig ist.

  • Falls du deinem Kind nicht selbst helfen kannst, überlege, ob Nachhilfe oder andere Lernangebote sinnvoll sind.

  • Suche Austausch mit anderen Eltern, um Anregungen und Lösungen zu finden.

  • Achte darauf, dass dein Kind klare Strukturen hat, aber auch Freiräume für Entspannung und Kreativität.

Fazit: Ein Zeugnis bestimmt nicht die Zukunft!

Jedes Kind hat sein eigenes Lerntempo und individuelle Stärken. Ein schlechtes Zeugnis ist kein Weltuntergang – es zeigt nur, wo noch Entwicklungspotenzial besteht. Mit Liebe, Geduld und der richtigen Unterstützung kannst du dein Kind stärken, ohne Druck aufzubauen.

💡 Bleib positiv, denn dein Kind ist viel mehr als eine Note!

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